WildBerry’s : TG Herford 22:19 (13:8) „Wir müssen jetzt cool bleiben“

Zu gewohnter Heimspielzeit ging es am Sonntag gegen die vorfreudigen und spannungsgeladenen Damen der TG Herford.
Die klare Ansage für dieses Wochenende war, resultierend aus den vielen Unentschieden der letzten Wochen, diesmal keinen Punkt abzugeben. Dies gelang uns vor einem tollen Heimpublikum mit einer geschlossenen Teamleistung.
Wir starteten fokussiert in die Partie und erzielten fünf zu null Tore in den ersten fünf Minuten. Dies gab uns Kraft für den Rest der Halbzeit. Wir dominierten diese vor allem durch ein strukturiertes Aufbauspiel nach vorne und eine gut aufeinander abgestimmte Deckung. Wir hatten weniger Wurfpech als in den vergangenen Spielen und konnten durch das Durchtanken von Sina und schöne Würfe von Svenja aus dem Rückraum das Runde ins Eckige (8:4) befördern. Einen schnellen Pass von Alina W. verwandelt Verena zum 10:4. Sogar in Unterzahl schrumpfte der Torvorsprung nicht und Sassi erzielte das 13:7. Herford konnte noch ein Tor zum Halbzeitstand von 13:8 erzielen. Trainerin Bärbel war mit unserer Abwehrleistung der letzten 30 Minuten zufrieden (vor allem da nur 4 Tore aus einer direkten Feldsituation entstanden sind), aber ermahnte uns in der Halbzeit in den folgenden 30 Minuten vorne den Kopf nicht zu verlieren und „cool zu bleiben“. Das gelang uns mal mehr, mal weniger. Einerseits konnten wir durch gute Kreisanspiele 3 Tore auf Reihe machen, andererseits häuften sich unsere technische Fehlern und auch die nachfolgenden Kreisanspiele gingen schief, woraus direkte Gegentore auf Herforder Seite resultierten. Angespornt von einer super Torwartleistung aus dem Spiel heraus und dem gehaltenen 7-Meter, erkannte Berni in einer Unterzahlsituation die Lücke in der gegnerischen Abwehr und netzte ein. Gegen Ende der zweiten Halbzeit wurde es noch einmal spannend, als Herford um jeden Ball kämpfte und die Tordifferenz auf 20:16 reduzierte (im Vergleich zum 16:8 in Minute 34). Alina 4 und Alina L. verbuchten durch ein sehenswertes 1-gegen-1 und einen sicheren 7-Meter unsere letzten 2 Tore der Partie aufs Konto. In den letzten fünf Minuten trafen die Herforder Damen noch zwei Mal zum Endstand von 22:19.
Diesen Start-Ziel-Sieg haben wir uns durch eine klare Zielsetzung, robuste Abwehr und ein klares Aufbauspiel mit einer geschlossenen Teamleistung erarbeitet. Zu keinem Zeitpunkt haben wir die Führung hergegeben und schließen das Wochenende somit zufrieden mit 2 Punkten ab.
Für die WildBerry’s spielten: Rebecca Lehmann, Laura Siepert; Alina Bloch, Verena Grob, Alina Leidt (je 4), Julia Knehe (3), Alina Berner, Svenja Koehler, Saskia Ludwig (je 2), Sina Flint (1), Johanna Angresius, Maren Kreutler, Lisa Nienhaus, Alina Wessel.

Es war wieder soweit – Andreasmesse in Detmold!

Die Tradition wurde fortgesetzt, am obligatorischen Donnerstag der Andreasmesse waren die WildBerry's wieder on Tour und haben die Detmolder Innenstadt unsicher gemacht. Diverse Essensbuden wurden ausprobiert, der Süßigkeitenstand geplündert und nicht zu vergessen der Genuss verschiedenster Heißgetränke.

Punktverlust - TV Sachsenroß Hille - WildBerry's 20:20 (10:11)

Am Andreasmesse Wochenende machten wir uns auf den weiten Weg zu unseren Gegnerinnen aus Hille.
Für diese Partie hatten wir uns vorgenommen unsere Leistung der letzten Spiele zu steigern, um mit zwei Punkten im Gepäck nach Detmold zurückzukehren.
Dieser Plan ging leider nicht auf. Wir haben zwar einen Punkt mitgebracht, doch es fühlt sich eher wie eine Niederlage an.

Die Partie startete gut, Alina W. erkannte die Lücke und erzielte das 0:1. Alina L. setzte im 7-Meter-Nachwurf zum 0:2 nach.
Auch Hille fand ins Spiel und erzielte 4 Tore in Reihe, ehe wir unser drittes Tor durch Alina L. machten.
Ab diesem Zeitpunkt ging es rapide bergab. Wir ließen viele Torchancen liegen und spielten unkonzentriert. Die Fehlpässe und Absprachefehler machten das Zusammenspiel unnötig schwer.
Sehenswert war Alinas Tor aus dem Rückraum und Johannas Tor auf Links Außen.
Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen.
Bis auf Sinas Tempogegenstoß in der 20. Minute fehlte uns die Schnelligkeit in vielen Angriffen. So lautete der Spielstand nach 30 Minuten 10:11.

Frisch aus der Kabine gelang es uns durch Tore von Sassi, Maren und Jule auf 10:14 abzusetzen.
Wie in der ersten Hälfte legten die Gegnerinnen aus Hille daraufhin einen 4-Tore-Lauf hin. Es stand -mal wieder - unentschieden nach vierzig Minuten.
Der Rest der Halbzeit war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Obwohl wir uns die Lücken in der gegnerischen Abwehr frei spielten, konnten wir den Ball nicht sicher im Netz unterbringen. Wenn wir mit einem Tor in Führung gingen, glich Hille im nächsten Angriff aus. In der 55. Minute netzten unsere Gegnerinnen zur 20:19 Führung ein und die heiße Schlussphase begann. Johanna verbuchte das letzte Tor der Partie auf unser Konto und so lautet der Endstand 20:20 – wieder ein Unentschieden.

Für die WildBerry's spielten: Rebecca Lehmann, Sophie Strumberg, Alina Leidt (8), Julia Knehe, Saskia Ludwig (je 3 ), Johanna Angresius (2), Sina Flint, Maren Kreutler, Alina Wessel, Leno Tölle (je 1), Alina Berner, Alina Bloch, Lisa Nienhaus

TSV Hillentrup - WildBerry’s 22:22 (11:10)

Endlich war es wieder so weit - das Derby gegen Hillentrup stand an. Da Derbys seine eigenen Gesetze schreiben, wussten wir natürlich, was auf uns zukommen würde. Der Spielverlauf ist kurz erzählt. Keine Mannschaft schaffte es auch nur zu einem Zeitpunkt, sich wirklich abzusetzen. Die 1. Halbzeit war geprägt von ständig wechselnden Führungen, Pfosten- und Lattentreffern und Unkonzentriertheiten, sodass es mit 11:10 in die Halbzeit ging. In der 2. Halbzeit verlief das Geschehen so weiter, jedoch lagen wir bis zur 51. Minute jeweils mit einem Tor in Führung (20:21). Hillentrup konnte erstmals in der 55. Minute mit 22:21 in der zweiten Halbzeit in Führung gehen. Dramatik und Spannung waren für die letzten Minuten somit vorprogrammiert. Leno konnte durch einen Tempogegenstoß auf 22:22 verkürzen. Zu diesem Zeitpunkt traf Hillentrup nur noch den Pfosten oder die Latte, sodass wir 10 Sekunden vor Schluss noch einmal in Ballbesitz kamen, wir jedoch das Siegtor nicht erzielen konnte. Letztendlich muss man sagen, dass diese Partie zu kampf- und körperbetont war! Die Schiedsrichter hätten von Anfang an eine härtere Linie fahren und mehr Zeitstrafen vergeben müssen, da es einige fragwürdige Situationen in der Hillentruper Abwehr gab. Durch die harte Spielweise verletzte sich Alina Bloch 7 Minuten vor Schluss. Wir wünschen ihr auf diesem Wege alles Liebe und hoffen, dass sie schnell wieder ins Training einsteigen kann. In solchen Situationen rückt der verpasste Sieg in den Hintergrund. Besonders möchten wir uns noch bei den mitgereisten Zuschauern bedanken, die uns das ganze Spiel über hinweg toll unterstützt haben.

Für die WildBerry’s spielten:
Rebecca Lehmann, Sophie Strumberg, Saskia Ludwig (10/4), Verena Grob (5), Sina Flint (3), Alina Berner (2), Alina Wessel (1), Anna-Lena Tölle (1), Lisa Nienhaus, Julia Knehe, Johanna Angresius und Alina Bloch.

WildBerry‘s - TuS Nettelstedt 22:20 (11:10)

Am späten Samstag Abend empfingen die Wildberry‘s den TuS Nettelstedt im Leopoldinum. Wir waren hochmotiviert nach dem Punktgewinn letzte Woche, diese Woche mit zwei Punkten vom Spielfeld zu gehen.

Unsere Abwehr stand von Anfang an, wir halfen uns gegenseitig und schoben die Lücken zu, trotz dessen konnte Nettelstedt 0:2 in Führung gehen aufgrund von Unkonzentriertheit und Wurfpech in unserem Angriffsspiel. In der 13. Minute gelang es uns dann erstmalig durch Tore von Jule und Sassi mit 5:4 in Führung zu gehen. Nach Toren von Alina Leidt, Alina Bloch und Johanna könnten wir uns in der ersten Halbzeit erstmals mit 9:5 (23. Minute) absetzen. Hier half uns ebenfalls unsere extra angereiste Torhüterin Becky, die uns mit einigen schönen Paraden den Rücken stärkte. Zum Ende der Halbzeit schlichen sich jedoch bei den WildBerry‘s wieder vermehrt Fehler ein, sodass Nettelstedt zur Pause auf 11:10 verkürzen konnte.
Das Spiel verlief in der zweiten Halbzeit ähnlich weiter, viele Fehler auf beiden Seiten hatten die Folge, dass keine der Mannschaften sich bis kurz vor Ende der Partie entscheidend absetzen konnte. Beim 18:19 für Nettelstedt in der 55. Minute nahm Klara eine Auszeit und appellierte an unseren Kampfgeist. Alina Leidt und Sassi schafften es durch ihre Tore die WildBerry‘s in der 59. Minute mit einem Treffer in Führung zu werfen, jedoch machte erst 10 Sekunden vor Schluss unsere Alina Bloch den Deckel drauf und traf zum schlussendlichen 22:20.

Für die WildBerry‘s spielten: Sophie Strumberg, Becky Lehmann, Alina Leidt(7/3), Julia Knehe (6), Sassi Ludwig (3), Alina Bloch(3), Johanna Angresius (1), Sina Flint (1), Leno Tölle (1), Maren Kreutler, Lisa Nienhaus, Verena Grob, Alina Wessel und Alina Berner.

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